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17.09.2009

Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität

Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
Auf der IAA: der Leichtbau-Sportwagen mit E-Motor von e-Wolf

Bis 2020 sollen eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren. Die Bundesregierung hat im August ihren Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität (NEE) veröffentlicht, in dem nachzulesen ist, wie dieses Ziel erreicht werden soll. Der ZVEH ist bei den Vorbereitungen in wichtige Gremien eingebunden.

Der NEE möchte Forschung und Entwicklung, die Marktvorbereitung und die Markteinführung von batterieelektrisch betriebenen Fahrzeugen in Deutschland zusammenzubringen. Der Plan unterstützt das politisch in jüngster Zeit immer wieder geäußerte Ziel „Deutschland soll Leitmarkt für Elektromobilität werden“. Zum Konzept gehört es vor allem, die Batterietechnologie voranzutreiben. Ein Augenmerk liegt aber auch auf der Entwicklung sinnvoller Konzepte für Elektromobilität. Um die anstehenden Aufgaben zu bewältigen, soll eine Nationale Plattform Elektromobilität geschaffen werden, auf der sich Vertreter aus Politik, Verbänden, Industrie, Wissenschaft, Kommunen und Verbraucher in aufgabenbezogenen Arbeitsgruppen abstimmen.

Die Elektromobilität kann die Verkehrslandschaft nachhaltig verändern. Der VDA und auch die DKE sehen die Elektrohandwerke in einer zentralen Rolle für den Aufbau der Infrastruktur. Daher gilt es, die elektrotechnischen Handwerksbetriebe frühzeitig auf die neue Technologie aufmerksam zu machen. Im Gebäudebereich beispielsweise, aber auch im öffentlichen Raum werden Stromtankstellen oder Batteriewechselstationen Einzug finden. Diese können auch mit dezentral erzeugtem, aus erneuerbaren Energiequellen gewonnenem Strom gespeist werden. Das Energieversorgungsnetz muss lokal und überregional auf die zu bewältigende Aufgabe vorbereitet werden. Auf allen genannten Gebieten sind die Elektrohandwerke grundsätzlich schon heute tätig. Deshalb sieht der ZVEH eine gute Basis, um zukünftige Chancen zu nutzen.

Um die Entwicklung zu verfolgen und entscheidende Weichen zu stellen, ist der ZVEH bereits in wichtigen Gremien vertreten, die das Thema Elektromobilität auf die Marktreife vorbereiten. Beim Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE arbeitet der ZVEH in der entstehenden Task Force SmartGrid/Elektromobilität mit. Außerdem ist der ZVEH eingebunden in den VDA-Normenausschuss Automobil im DIN (NAAuto) und in dem vom NAAuto und VDE/DKE gemeinsam ins Leben gerufenen speziellen Lenkungskreis eMobility.

Auch mit den Energieversorgern, die das Thema derzeit sehr werbewirksam für sich entdecken, steht der ZVEH in engem Kontakt. Dies wird sich zum Beispiel auch auf dem diesjährigen ZVEH-Obermeistertag am 25. und 26. September zeigen, in dessen Rahmen ein Impulsrefarat von RWE zum Thema Elektromobilität zu hören sein wird.

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