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13.01.2021

Positionspapiere, Projekte und neue Mitglieder

Die Wirtschaftsinitiative Smart Living, zu deren Gründungsmitgliedern der ZVEH gehört, war trotz Corona-Krise sehr aktiv. Ein Rückblick auf das Jahr 2020.

2020 mag in vielerlei Hinsicht ein schwieriges und, was Veranstaltungen angeht, auch ein extrem problematisches Jahr gewesen sein. Ein schlechtes war es für die Wirtschaftsinitiative Smart Living (WiSL) sicher nicht. Denn die Initiative, zu deren Gründungsmitgliedern der ZVEH gehört, kann auf eine hervorragende Jahresbilanz zurückblicken.

Beteiligung am Digital-Gipfel
In drei Projektgruppen, sechs Task Forces sowie zwei Arbeitskreisen wurden – in mehr als 200 Sitzungen und Online-Konferenzen – wichtige Themen und Projekte vorangetrieben sowie drei Veranstaltungen vorbereitet. So gestaltete die Wirtschaftsinitiative beispielsweise Ende November 2020 unter dem Motto „Smart Living als Treiber für nachhaltige Gebäude“ ein viel beachtetes Panel auf dem Digital-Gipfel der Bundesregierung und lud kurz darauf zu einem Parlamentarischen Frühstück zum Thema „Qualifizierung und Fachkräftesicherung im Smart-Living-Markt“ ein.

Zu den Projekten der WiSL zählte der Aufbau einer Landkarte für Smart Living Showrooms in Deutschland sowie eines Hersteller- und Lösungs-neutralen Fortbildungsprogramms. Um Endkunden die Möglichkeiten und Vorteile smarter Technologien vor Augen zu führen, wurde zudem tatkräftig an der animierten Userstory „Smart Living im Quartier“ gearbeitet. Gleichzeitig waren Mitglieder der Wirtschaftsinitiative an der Erstellung einer Normenlandkarte der DKE zu unterschiedlichen Smart-Living-Anwendungen beteiligt.

Neuer Ausbildungsberuf des ZVEH
Im Bereich der Qualifizierung drehte sich 2020 alles um den neuen, vom ZVEH initiierten, elektrohandwerklichen Ausbildungsberuf „Elektroniker/-in für Gebäudesystemintegration“. Smart Living umfasst auch den Wachstumsbereich Ambient Assisted Living und Gesundheitsüberwachung, so dass man sich zur Einrichtung einer eigenen Expertengruppe „Smart Health“ entschloss. Und weil eine nachhaltige Strategie der beste Erfolgsgarant ist, wurden im Verlauf des Jahres im Rahmen zahlreicher Strategie-Workshops die Leitplanken für die kommenden Jahre gesetzt und an einer Satzung für die WiSL e. V. gearbeitet. In diese neue Organisationsform soll die Initiative im Frühjahr 2021 überführt werden.

Mit Positionspapieren und Gutachten machte die WiSL ebenfalls von sich reden: Neben einem energiepolitischen Positionspapier – hier war der ZVEH eng eingebunden – wurden unter anderem Stellungnahmen zum Green Deal, ein übergeordnetes Strategiepapier sowie ein Rechtsgutachten zu Smart Meter Gateways verfasst.

Das Netzwerk wächst
Bei der umfangreichen Projektliste und der dadurch generierten öffentlichen Aufmerksamkeit für das Thema „Smart Living“ ist es nicht erstaunlich, dass auch die Zahl der Mitglieder stieg: So konnten 2020 insgesamt sieben Neuzugänge – darunter Unternehmen, eine Stiftung und eine Hochschule – verzeichnet werden. Neue Gesichter gibt es auch in den Gremien: Im Strategiekreis kam Elisabeth Winkelmeier-Becker, Parlamentarische Staatssekretärin für Digital- und Innovationspolitik im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hinzu. Im Lenkungsreis wurden Uwe Bartmann, CEO Siemens Deutschland, und Hanna Rieke, Vice President Consumer Internet of Things der Deutschen Telekom, als Neuzugänge begrüßt. Auf EU-Ebene gibt es ebenfalls Neuigkeiten zu vermelden: Die Wirtschaftsinitiative arbeitet künftig mit der französischen Smart Building Alliance zusammen; eine gemeinsame Absichtserklärung wurde bereits verfasst.
 

Quelle: ZVEH

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